Autofinanzierung mit Ausbildungsvertrag? – Verkehrstalk-Foren

Guten Abend zusammen

Ich beginne ab 1. August eine dreijährige Ausbildung und verdiene dort monatlich etwas über 500 Euro netto.
Davon abzuziehen sind noch 20 Euro für Handyvertrag und ca. 50 Euro Lebenskosten, weil ich noch bei meinen Eltern wohne. Ich hätte also ca. 430 Euro jeden Monat zur Verfügung.
Um die Zwischenzeit von Abitur bis Ausbildungsbeginn zu überbrücken, jobbe ich auf 400€-Basis.

Mein großer Traum ist es, mir endlich einen fahrbaren Untersatz zu besorgen.
Ich bin nicht jemand, der auf prollige oder getunte Autos steht, stattdessen dachte ich an einen soliden, gut erhaltenen, gebrauchten VW POLO neueren Modells.

Einträge bei der Schufa habe ich keine, jede Rechnung wurde bisher pünktlich bezahlt, Konto wurde nie überzogen.

Ich möchte gerne mal eure Meinung dazu hören, ob ich mit diesen Voraussetzungen einen Finanzierungsvertrag bei einem Autohaus abschließen kann?

Wenn ja, wäre dies auch über die Ausbildungszeit hinaus möglich oder müsste ich da eine schriftliche Bestätigung haben, dass ich nach der Ausbildung auch übernommen werde?

Meine Eltern wollen sich bei dem Thema raushalten, sodass nur eine Finanzierung über mich möglich wäre.
Kostenmäßig habe ich das alles durchgerechnet (Versicherung, Steuern, Sprit) und meine Rechnung geht auf.

Ich sehe das so:
Die Bank des Autohauses behält ja den Fahrzeugbrief als Sicherheit ein und die wollen ja nur jeden Monat ihren Betrag haben. Kein Problem
= Stell ich mir das zu einfach vor?

Selbst WENN ich nach den 3 Jahren nicht übernommen werden würde, hätte ich immernoch andere Möglichkeiten sicher, mit denen ich die Finanzierung fortführen könnte…

Bin da mal sehr auf eure Beiträge gespannt
also ich will ja keine illusionen nehmen, aber früher in der ausbildung habe ich keine finanzierungen bekommen. bei meinen heutigen azubis sieht das ähnlich aus. (und bei einem wurde nichtmal der laptop genehmigt)

edit: mal dran gedacht, dass ein anderer unterschreibt, du bezahlst …
Hallo Kevin87,

die Bank wird dich im Rahmen einer Selbstauskunft nach deinen Einnahmen und Ausgaben fragen, und bei so niedrigen Einnahmen wird sie sicherlich ein bißchen die Stirn runzeln, das heißt zwar nicht dass sie es definitiv ablehnen wird, allerdings wird es sicher nicht einfach.

Ich vermute, dass man auf etwa 25% Anzahlung jedenfalls bestehen wird, und natürlich auf Vollkaskoversicherung.

Ob es faktisch tatsächlich gehen kann hängt sicher von deinem konkreten Zahlenbild ab, also Preis des Fahrzeugs, Kreditrate, geplante Fahrleistung usw.

Man sollte allerdings bedenken, dass sobald man ein Auto fährt immer mal diese und jene nicht vorher gesehenen Kosten auf einen zu kommen. Einen gewissen – ich würde sagen möglichst vierstelligen – Betrag sollte man schon irgendwo in der Hinterhand haben, denn was nützt einem im Zweifel ein kaputtes Auto, für das man Kreditraten zahlt und es nicht reparieren kann. Kaputt verkaufen läßt es sich nämlich auch nicht.

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Eine Tesla Model S-Batterie hat bereits 100g CO2/km erzeugt bevor sie einen Kilometer gefahren ist (bezogen auf die 100 kWh-Batterie und eine Lebensdauer von 150 bis 200.000 km).
Winfried Kretschmann über seinen neuen Diesel: Ich wohne auf dem Land, … da brauche ich einfach ein gescheit’s Auto .
Zitat (Kevin87 20.05.2008, 23 29) Kostenmäßig habe ich das alles durchgerechnet (Versicherung, Steuern, Sprit) und meine Rechnung geht auf.
Mich würde es interessieren, um vielleicht später auch auf den Sachverhalt genauer einzugehen, mit was du kalkuliert hast.
Wie viele km fährst du denn ungefähr im Jahr?

Gerade Versicherung und Sprit werden oft falsch kalkuliert.

Zitat (GM_ 20.05.2008, 23 56) Einen gewissen – ich würde sagen möglichst viestelligen – Betrag sollte man schon irgendwo in der Hinterhand haben
Volle Zustimmung
Wenn eine wichtige Reparatur ansteht, sind ein paar hundert Euro schnell weg.
Zitat (GM_ 20.05.2008, 23 56) Vollkaskoversicherung
Die dürfte für einen Fahranfänger nicht ganz preiswert sein
Ahm….bei 430 Euro monatlich kannst Du dich doch im Grunde auch mal eine Weile sehr stark einschränken und auf das Auto sparen? Wenn man Deinen aktuellen Verdienst mit einrechnet sollte das doch gegen Ende des ersten Ausbildungsjahres zu schaffen sein?

Oder schätze ich gebrauchte Polos da zu günstig ein?

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Le coeur a ses raisons que la raison ne connait pas. (Blaise Pascal)

because right is right, to follow right/Were wisdom in the scorn of consequence. (Tennyson)
Zitat (Anton Gorodezki 21.05.2008, 00 06) Oder schätze ich gebrauchte Polos da zu günstig ein?

Gebrauchte Polos älterer Baujahre gibt es vernünftige zw. 5000-7000 Euro.
Wenn man, wie Kevin, allerdings an neueren Modellen (ab 2002/03) interessiert ist, muss man schon ordentlich in die Kasse langen (ab 7000 Euro).


Hallo, Kevin87,

wenn Du schon ein Fahrzeug finanzieren willst, und dazu noch über mehrere tausend Euro, solltest Du wirklich an die Vollkasko denken, auf die @GM richtig hingewiesen hat, denn bei einem Unfall stehst Du ohne Auto und mit einem teuren Kredit da.

Logischerweise sind Vollkasko und Haftpflicht zusammen für einen Versicherungsanfänger, wenn ich es mal so ausdrücken darf, sehr teuer.

Deshalb würde es sich in Deinem Fall empfehlen, das Auto über ein Elternteil zu finanzieren und zu versichern.

Letztendlich dürfte es am Anfang ja egal sein, wer als Halter im Fahrzeugbrief steht, solange Du mit dem Auto fahren kannst.

Ob es denn unbedingt ein Polo sein muss, der wesentlich teurer ist, als ein vergleichbarer Japaner, lassen wir mal dahingestellt

Davon abgesehen: Manchmal sind größere Fahrzeuge in der Anschaffung und auch bei der Versicherung um einiges günstiger als die heiß begehrten Kleinwagen.

Viele Grüße,

Nachteule

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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.

Mahatma Gandhi
Zitat (nachteule 21.05.2008, 02 36) Davon abgesehen: Manchmal sind größere Fahrzeuge in der Anschaffung und auch bei der Versicherung um einiges günstiger als die heiß begehrten Kleinwagen.

Viele Grüße,

Nachteule
Vor einigen Wochen war in der Autobild genau das drin. A3 gegen A6, Golf gegen Passat,usw. Die meisten großen Autos waren meist gleich oder ähnlich teuer. Würde mal den Automarkt genau angucken.
Ohne irgendjemandem etwas vorschreiben zu wollen, aber:

warum muss es stets ein möglichst junges Auto sein? Bei älteren Jahrgängen gibt es durchaus auch Fahrzeuge, die als Anfängerauto sehr gut geeignet sind und mit zwölf, fünfzehn Jahren Alter auch keine allzu großen Lücken ins Konto reißen. Wenn man (oder ein Bekannter, meist kennt man doch irgendjemanden, der sich berufsmäßig mit Autos auskennt) etwas von Autos versteht, ist es auch kein allzu großes Risiko, einen äteren Wagen zu kaufen. Das immer wieder heraufbeschworene Schreckensbild des ständigen Liegenbleibens und der hohen Reparaturkosten kann man so ausschließen oder doch minimieren, auch indem man sich vorher erkundigt, welche Fahrzeuge auch im hohen Alter hohe Zuverlässigkeit versprechen. Ich fahre eigentlich mit dieser Methode seit Jahren sehr gut und günstig, auch hohe Laufleistungen von über 200.000 Kilometern sind nichts ungewöhnliches. Pannen sind eher selten, abschleppen lassen musste ich mich erst einmal, vor ca. 25 Jahren, und da war der Motorschaden mein Fehler.

Ich würde, gerade als Fahranfänger, davor zurückschrecken, mehrere tausend Euro in ein relativ neues Auto zu stecken, das dann eventuell nach einem Fahrfehler nichts mehr oder nicht mehr viel wert ist. Klar, die Vollkasko schützt da, aber die kostet auch. Es macht schon einen Unterschied, ob man in zwei Jahren 1.500 für die Kasko ausgibt, oder ob das ganze Auto soviel gekostet hat.

Von daher wüprde ich versuchen, jetzt günstig zu kaufen und bis zum Ausbildungsende vielleicht etwas zurückzulegen, um dann auf ein jüngeres Auto umsteigen zu können.
Wenn man beim Gedanken der Finanzierung bleiben will: Die bekommt man normal nur für ein Auto das maximal etwa 6 Jahre alt ist.

Insofern denke ich auch, ein Polo ist eher zu hoch gegriffen, die sind einfach sehr teuer.

Manchmal gibt es doch auch solche supergünstigen Leasingangebote für neue Kleinstwagen, auch ohne Sonderzahlung. Da fällt dann auch das Risiko von Reparaturen weg, vielleicht wäre das passend. Ist eben dann kein Polo, aber vielleicht realistischer.

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Eine Tesla Model S-Batterie hat bereits 100g CO2/km erzeugt bevor sie einen Kilometer gefahren ist (bezogen auf die 100 kWh-Batterie und eine Lebensdauer von 150 bis 200.000 km).
Winfried Kretschmann über seinen neuen Diesel: Ich wohne auf dem Land, … da brauche ich einfach ein gescheit’s Auto .
Ich vertsehe natürlich den Wunsch nach einem schönen Auto, aber ich würde in der Situation nicht finanzieren und dabei womöglich noch bis ans finanzielle Limit gehen.

Lieber ein oder 1 oder 2 Jahre eisern sparen und für das Geld einen möglichst guten Gebrauchten kaufen.

Gerade in Deinem Alter ändert sich ja noch viel in den Lebensumständen, da würde ich mir nicht einen Finanzierungsvertrag über mehrere Jahre ans Bein nageln.
Zitat (Sasquatch 21.05.2008, 08 51) Von daher wüprde ich versuchen, jetzt günstig zu kaufen und bis zum Ausbildungsende vielleicht etwas zurückzulegen, um dann auf ein jüngeres Auto umsteigen zu können.

Volle Zustimmung. Zumal ich sowieso die Meinung vertrete, das man für ein Auto keine Schulden machen soll. Es gibt da so einen schönen Spruch:
Er kauft sich ein Auto das er nicht braucht,
um Nachbarn zu imponieren die er nicht kennt,
von Geld das er nicht hat…….

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Alles, was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch. Rene Descartes, 1596-1650
Zitat (Kevin87 20.05.2008, 23 29) und ca. 50 Euro Lebenskosten, weil ich noch bei meinen Eltern wohne.Halte ich für ein wenig knapp kalkuliert. Klar hat man mal nen Monat, wo man auf Sparflamme lebt. Aber dann kommen auch Monate, da sind ständig Feiern, es wird gegrillt, man will mal mit den Kumpels wegfahren usw. Dafür fände ich 50 recht wenig.
Wenn Deine Eltern kein Kostgeld von Dir wollen, hast Du´s gut. WG o. ä. fällt in der Zeit dann natürlich flach.

Zitat (Kevin87 20.05.2008, 23 29) Ich möchte gerne mal eure Meinung dazu hören, ob ich mit diesen Voraussetzungen einen Finanzierungsvertrag bei einem Autohaus abschließen kann?Da ich diesen Finanzierungsgeschichten sehr kritisch gegenüber stehe, sage ich es mal so: Wenn Du nicht mehr zahlen kannst, holt sich die Finanzierungsbank einen Titel. Denen wird es leidlich egal sein, ob Du noch was zu futtern im Kühlschrank hast oder nicht.

Meine Meinung:
Fang die Ausbildung an und guck Dir an, wieviel Du tatsächlich im Monat übrig hast, ohne Dich großartig einzuschränken. Bei solchen Sachen rechnet man sich gerne reich. Es bringt nichts, wenn das Auto in der Garage steht und Du auf keine Feier mehr gehen kannst, weil das ganze Geld in den Polo fließt.

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Revier = Autobahn

Streß hat nur der Leistungsschwache. 😉
Hier wird keine (normale) Bank in die Finanzierung einsteigen.

Grund:

Das Einkommen liegt in einem Bereich, von dem im Ernstfall nicht ein einziger Cent pfändbar ist. Der Bankmitarbeiter, der hier einen Kredit genehmigen würde, bekäme ernste Schwierigkeiten mit der Revision.

1. Lösungsmöglichkeit: Bürgschaft, z.B. der Eltern.

2. Lösungsmöglichkeit: Finanzierung über das Autohaus (bzw. die dazugehörige Bank des Autoherstellers) das die Karre verkauft. Hier bürgen oft die Händler, ohne dass der Kunde überhaupt etwas davon mitbekommt.
So kommen Finanzierungen zustande, über die jeder normal und seriös arbeitende Bankmitarbeiter nur den Kopf schüttelt, da er sie selbst in der täglichen Arbeit nicht darstellen kann.

Meinung von mir:

Mit einem solch niedrigen Einkommen kann man keinen Kredit für ein neueres Auto aufnehmen, da die Rückzahlung nicht nachhaltig gesichert ist. Die Schwierigkeiten sind vorprogrammiert

V.a. nicht zu vergessen: Der Unterhalt des Fahrzeugs kostet auch viel Geld, es ist nicht nur die Kreditrate zu berücksichtigen.

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Je fester man davon überzeugt ist, im Recht zu sein, desto natürlicher ist der Wunsch, jeden anderen mit allen Mitteln dahin zu bringen, ebenso zu denken. George Orwell
Zitat (swift 21.05.2008, 01 18)

Gebrauchte Polos älterer Baujahre gibt es vernünftige zw. 5000-7000 Euro.
Wenn man, wie Kevin, allerdings an neueren Modellen (ab 2002/03) interessiert ist, muss man schon ordentlich in die Kasse langen (ab 7000 Euro).

Für den Preis bekommt man ja schon den ein oder anderen Neuwagen….

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Le coeur a ses raisons que la raison ne connait pas. (Blaise Pascal)

because right is right, to follow right/Were wisdom in the scorn of consequence. (Tennyson)
Erstmal vielen Dank für die schnellen und zahlreichen Antworten
Ich pflücke das mal etwas auseinander

Zitat und natürlich auf Vollkaskoversicherung.

Das ist sowieso klar, das Auto würde dann über meine Eltern versichert werden. Als Fahranfänger würde ich mich ja ansonsten doof und dämlich bezahlen

Zitat Einen gewissen – ich würde sagen möglichst vierstelligen – Betrag sollte man schon irgendwo in der Hinterhand haben
Prinzipiell stimme ich dem zu, aber ich war bisher der Meinung, dass bei neueren Fahrzeugen eher weniger Reperaturen anfallen und der Betrag deswegen nicht unbedingt vierstellig sein muss

Zitat Mich würde es interessieren, um vielleicht später auch auf den Sachverhalt genauer einzugehen, mit was du kalkuliert hast.
Wie viele km fährst du denn ungefähr im Jahr?

Ich habe ganz ordentliche Polos gesehen, lagen im Bereich von ca. 8000 Euro…
Ich fahre schätzungsweise relativ wenig, also maximal 10000 bis 12000 Kilometer…

Zitat Ahm….bei 430 Euro monatlich kannst Du dich doch im Grunde auch mal eine Weile sehr stark einschränken und auf das Auto sparen? Wenn man Deinen aktuellen Verdienst mit einrechnet sollte das doch gegen Ende des ersten Ausbildungsjahres zu schaffen sein?

Hmm, joah…Wär eine Möglichkeit
Aber mein aktueller Verdienst (also der 400-€-Job) ist nur bis August, als Überbrückungszeit. Ich kann schlecht Ausbildung und den Job zusammen machen.

Zitat Ob es denn unbedingt ein Polo sein muss, der wesentlich teurer ist, als ein vergleichbarer Japaner, lassen wir mal dahingestellt

Ein Polo ist in meinen Augen ein idealer Kleinwagen für meine Personengruppe.
Ich kenne genug Jugendliche einer bestimmten Nationalität, die mit Vorliebe große BMWs durch die gegen kutschiert, ohne natürlich arbeiten zu gehen oder überhaupt eine Ausbildung abgeschlossen zu haben. Da frag ich mich so manches mal, wenn ich das sehe, wie die das mit der Finanzierung gemacht haben .

Zitat Ich würde, gerade als Fahranfänger, davor zurückschrecken, mehrere tausend Euro in ein relativ neues Auto zu stecken, das dann eventuell nach einem Fahrfehler nichts mehr oder nicht mehr viel wert ist.

Wenn man so denkt, dürfte ich dann ja auch keine Autos von Familienangehörigen oder sonstwem fahren.
Wenn ich dir jetzt erzähle, dass ich eine ordentliche und zurückhaltende Fahrweise an den Tag lege und bis dato noch nicht einmal geblitzt wurde, kommst du mir sicher mit einer Unfallstatistik, die belegt, dass Fahrer unter 25 Jahren besonders gefährdet sind .
Es ist ja nicht so, dass ich keine Fahrpraxis hätte…

Zitat Von daher wüprde ich versuchen, jetzt günstig zu kaufen und bis zum Ausbildungsende vielleicht etwas zurückzulegen, um dann auf ein jüngeres Auto umsteigen zu können.

Nach euren Antworten hier denke ich, wird das eine gute Idee sein…

Zitat Manchmal gibt es doch auch solche supergünstigen Leasingangebote für neue Kleinstwagen, auch ohne Sonderzahlung. Da fällt dann auch das Risiko von Reparaturen weg, vielleicht wäre das passend. Ist eben dann kein Polo, aber vielleicht realistischer.

Also wenn dann, wollte ich das Auto wohl die nächsten fünf bis sechs Jahre fahren und dann auch mein Eigentum nennen. Von eventuellen Änderungen am Fahrzeug mal abgesehen…
Vieles sind aber doch Lockangebote, die man sich sehr genau ansehen sollte. Ich weiß auch, dass man nicht für 99 Euro im Monat einen Neuwagen leasen kann – da ist dann irgendwo ein Haken an der Sache.

Zitat Er kauft sich ein Auto das er nicht braucht,
um Nachbarn zu imponieren die er nicht kennt,
von Geld das er nicht hat…….
Siehe oben, ich brauche das Auto nicht zum angeben
Wenn ich angeben wollte (und es mir leisten könnte), würde ich mir mit Sicherheit keinen Polo kaufen

Zitat Dafür fände ich 50 € recht wenig.
Wenn Deine Eltern kein Kostgeld von Dir wollen, hast Du´s gut. WG o. ä. fällt in der Zeit dann natürlich flach.
Okay, vielleicht 100 Euro. Aber damit meinte ich das von dir beschriebene Kostgeld .

Danke für eure zahlreichen Antworten
Zitat (Kevin87 21.05.2008, 14 51) Siehe oben, ich brauche das Auto nicht zum angeben
Sorry war nicht auf dich gemünzt, der Spruch geht nun mal so. Ich meinte eher ob Du unbedingt einen (neueren) Polo brauchst, oder ob nicht evtl ein (älterer) Fiesta genauso seinen Zweck erfüllt.
Vorteil wäre Du hast keine Schulden und der Wagen ist sofort Dein Eigentum.

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Alles, was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch. Rene Descartes, 1596-1650
Zitat (Kevin87 21.05.2008, 14 51) Ich kann schlecht Ausbildung und den Job zusammen machen.
Wieso nicht?
Als Aushilfsfahrer kannst Du Geldverdienen und Autofahren unter einen Hut bringen
Während meiner Lehre bin ich mindestens jeden Freitagabend und Samstag auf Tour gegangen –
hab so mein Lehrlingsgehalt mal eben verdoppelt und einige hundert km auf fremde Kosten fahren können

lg
c.s.
Überleg mal, was Du Dir monatlich alternativ leisten könntest, statt für ein Auto zu zahlen, dass wohlmöglich nur rumsteht, weil Du dir den Sprit nicht leisten kannst.
Wenn Du also nicht unbedingt aufs Auto angewiesen bist, um z.B. zur Ausbildungsstelle zu kommen, dann lass es bleiben, genieß Dein Leben mit dem ersparten Geld und freu Dich, dass Du keine Schulden hast.
ich persönlich halte nix von nem finanzierten Auto in der Ausbildung – etliche Kollegen von mir hatten zwar ein neueres Auto als ich – aber spätestens nach nem AJhr wahren die nicht mehr grad umused über die wenige Kohle die neben dem Auto übrigblieb (Freundin, weggehen, etc)

da würde ich doch lieber ein 250€ Auto mit nem 3/4 Jahr TÜV kaufen — das alte nach dem 3/4 JAhr für nen Hunni wieder losschlagen und ein neues holen…

Gruss

Kami

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Wer in keinster weise etwas verrückt ist und deshalb denkt er wäre normal, der irrt.
ich weiss ja nicht wie viele km du jeden tag fahren musst,
aber ich empfehle dir eher zu einem roller, alternativ
vielleicht ein quad.
beide dinge sind im unterhalt um ein vielfaches günstiger als
ein auto ich persönlich halte es nicht für sinnvollsich in der
ausbildung schon einen grossen kredit ans bein zu binden
Zitat (herr b 21.05.2008, 15 32) … alternativ
vielleicht ein quad.
beide dinge sind im unterhalt umein vielfaches günstiger als
ein auto In der Versicherung vielleicht. Aber kauf mal 4 Reifen etc. Und im Winter macht es auch keinen Spaß (analog Roller).

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Gruß

THOR
Ein Quad (von lat. quatuor „vier“) ist ein Fahrzeug mit vier Rädern. Man könnte es als Motorrad mit 4 Rädern bezeichnen.
FZV (FahrZeugVerunstaltung), StVZO + StVO kann man dsbzgl. als Quatsch aus deutschland bezeichnen


@ Kevin87

Ich kann dir leider nur einen kleinen Tip geben,

Versuche mal folgendes, viele Banken haben auf ihrer I-Net Seite einen Kredit-Rechner, dort kannst du alle deine Daten eingeben und hast sofort einen ersten anhaltspunkt, ob dies machbar ist.


Ich hab gerade mal nachgeschaut: Für ca. 8000 Euro bekommst du einen Polo, der ca. 4-5 Jahre alt ist und im Schnitt wohl so um die 40-60000km gelaufen hat. Da würde ich schon nicht mehr auf Reparaturarmut vertrauen. Bis zum Ende deiner Ausbildung ist so ein Wagen dann schon um die 8 Jahre alt. Gute Chancen, dass da die eine oder andere Reparatur fällig wird… Allein die Verschleißteile, die fällig werden, werden schon ordentlich kosten. Du wirst sicher mal nen Satz Reifen brauchen (300,-) oder die Bremsen erneuern lassen müssen (auch so die Größenordnung). Dasselbe nochmal mit dem Auspuff – und schon ist binnen eines Jahres der Tausender aufgebraucht, ohne dass irgendwas großartig außerplanmäßiges geschah…

Für dasselbe Geld (8000 Euro) bekämst du auch einen fabrikneuen Dacia Logan mit 5 Jahren Herstellergarantie (bis max. 100000km)… Ich persönlich würde mich, stünde ich kurz davor, bei knappem Budget so viel Geld auszugeben, vermutlich für den Neuwagen mit 5 Jahren Garantie entscheiden… Auch wenn Ausstattung/Sicherheitsniveau etwas schlechter sind. Da kann man als Laie die auf einen zukommenden Kosten meines Erachtens noch am besten kalkulieren… Ich würde bei so einem Wagen neben Steuer, Versicherung, Benzin, Finanzierung mit nicht viel mehr als einem Auspuff, einem Satz Bremsen und einem Satz Winterräder für die kommenden 5 Jahre rechnen (wobei ich mich hier auch deutlich irren kann).

Zur Kalkulation: Bei 10-12000km/Jahr hast du monatlich runde 100 Euro Benzinkosten. Dazu kommen nochmal locker 50,- im Monat für Steuer/Versicherung. 50,- bis 100,- pro Monat solltest du für Wartung/Reparatur locker einplanen. Sind schon 200-250,- EUR. Bleiben runde 150 bis 200 Euro von deinem Budget über. Für die Finanzierung, deinen Sommerurlaub, für Reparaturen, die von der eingeplanten Reserve nicht abgedeckt sind…

Aber auch ich halte wenig von finanzierten Autos… Sofern du nicht unbedingt ein Auto brauchst, um zur Arbeit zu kommen, würde ich an deiner Stelle zumindest den Sommer nochmal abwarten und solange sparen. Mitte Oktober hast du dann ja schon die ersten 2000,- zusammen (und sparst dir damit schonmal runde 100,- Zinsen pro Jahr für die Finanzierung…).

Vor allem solltest du dich noch damit auseinandersetzen, wie sicher eine Finanzierung für dich ist… Ist vollkommen sicher dass du die kommenden Jahre das entsprechende Einkommen hast und sich deine Ausgabensituation nicht verändert? Was, wenn deine jetzige Wohnmöglichkeit @home in 1 1/2 Jahren wegen welcher Gründe auch immer wegfällt und du eine eigene Wohnung brauchst? Oder du mit den eingeplanten 50,- Lebenshaltungskosten nicht mehr hinkommst? Mir kommt das (obwohl ich verdammt sparsam und knausrig bin) reichlich knapp vor… 50,- im Monat für Klamotten, Kneipen- oder Discobesuche, Urlaub, CDs, Kino, neuen Computer,…

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Man sollte schon deshalb kein langes Gesicht machen, weil man dann mehr zu rasieren hat.
Fernand Joseph Désiré Contandin (1903-1971), französischer Schauspieler und Sänger
Also über eine normale Hausbank geht das nicht. Der Grund ist das nicht vorhandene pfändbare Einkommen. weiterhin setzen die meisten Banken als Lebenshaltungskosten pauschal irgendwas zwischen EUR 400 – 600 bei einer Einzelperson an. Weiterhin ist die Altersgruppe des TE eine Hochrisikogruppe. Statistisch gesehen gehen hier fast 25 % der Kredite in die Abwicklung. Dementsprechend wird die Kreditaufnahme natürlich erschwert.

Man darf nicht vergessen, dass die Bank auf die gesicherte Rückführung achtet. Das Auto als Sicherheit ist eigentlich erstmal nur zweitrangig.

Meines Erachtens wird es auch bei einem Händler schwierig, zu finanzieren. Bei 700 o. 800 EUR könnte das was werden. Ein Bürge wäre nicht schlecht. Zu Beachten ist dabei aber, dass der Bürge im Notfall den Kredit zahlen muß. Heutzutage ist es auch eher üblich keinen Bürgen zu haben, sondern den Kredit mit zwei Kreditnehmern zu machen. D.h. bei beiden Kreditnehmern wird ein aufgenommener Kredit an die Schufa(und weitere Auskunfteien) gemeldet. Das führt zwangsweise dazu, dass der vermeintliche Bürge im Scoring etwas schlechter dasteht und möglicherweise bei einer eigenen Kreditaufnahme das nachsehen hat.

Jemanden anderen Kredit aufnehmen zu lassen, und dann zahlen ist auch nicht empfehlenswert. Bei solchen Sachen gehen lt. meiner Erfahrung so cirka 50% in die Hose(ein Bauchgefühl aus Berufserfahrung). Deswegen mache ich sowas schon seit mehreren Jahren nicht mehr.

Ich würde es ähnlich halten wie meine Vorredner. Altes Auto kaufen(am besten mal einen bekannten KfZ´ler fragen, ob in dessen Kundenstamm ein Auto zum Verkauf steht, welches der Kfz´ler kennt und in der Wartung hatte). Spontan fällt mir der alte Passat ein(wenn es VAG bleiben soll). Sollte bei unter 150Tkm nicht mehr als EUR 1.500 kosten.
Hat den großen Vorteil, dass die VK nicht unbedingt nötig ist. Die wird auch trotz Versicherung über die Eltern, aber mit eingetragenem Fahrer unter 23/25 (bin mir grad nicht sicher, wo die Grenze ist) richtig teuer.

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Wenn Du weißt, was Du tun willst, kannst Du tun, was Du willst. (Virginia Satir)
Zitat (Kevin87 21.05.2008, 14 51) Ich habe ganz ordentliche Polos gesehen, lagen im Bereich von ca. 8000 Euro…
Hallo Kevin,

ich würde dir ganz ehrlich davon abraten, ein Fahrzeug in diesem Preissegment bei diesen Rahmenbedingungen zu kaufen.

Ich selbst habe vor gut 2 Jahren einen alten Suzuki Swift Bj. 10/97 mit TÜV neu und 45t km für ca. 2500 Euro mit 8-fach-Bereifung gekauft.

Das Auto war technisch in einem einwandfreien Zustand.

Ich hatte mich zuvor auch genaustens erkundigt, aber VWs Sprösslinge wahren und sind mir einfach zu teuer.
Vielleicht solltest du deine Augen auch für den ein oder anderen Japaner offen halten.

Du musst dir jetzt eben überlegen, was dir wichtig ist.

Wenn es dir nur um einen fahrbahren Untersatz geht, dann würde mich nach dem ersten Lehrjahr mal nach einem Gebrauchten ab Baujahr 2000 umschauen im Bereich von ca. 5000 – 6000 Euro.
Da findest du auf alle Fälle was ordentliches.

Solltest du das erste Lehrjahr nicht mehr abwarten können, dann frage doch mal deine Eltern oder im Verwandtenkreis, ob es vielleicht möglich ist, dass sie dir diese Summe vorstrecken und du dies monatlich zurückzahlst.

Haftpflicht und Teilkasko ist als Erstwagen für einen Fahranfänger verdammt teuer und für viele unbezahlbar

Rechne hier mal zwischen 1200-1500 Euro Versicherung im ersten Jahr.
Bei 12000 km pro Jahr und 1,45 Euro / Liter und einem Verbrauch von 6,5 Liter auf 100 km ergibt das auch noch mal ca. 1100 Euro im Jahr

Dann noch die ein oder andere Reparatur und Wartung und Versicherung macht auch nochmal einen kleinen dreistelligen Betrag.

Ich kann dir also nur raten, klein anzufangen und eventuell den Wagen auch als Zweitwagen (einer deiner Elternteile) zu versichern.

Mfg

swift
PKW-Fahren kostet über alles gesehen mindestens 300€ eher 350€ im Monat.

Kauftst du einen billigen Gebrauchten, dann kosten Reparaturen ordentlich Geld, bei eeirn Finazierung eines (fast) Neuwagens entsprechende Kreditkosten, dazu steeur, Versicherung, Sprit etc.

Wo willst du hinfahren wenn kein Taschengeld mehr bleibt?
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