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Immer wieder einmal wird der ADFC gefragt, ob es eine spezielle Regelung gibt, die es Benutzern von Rennr dern (oder allgemein besonders schnellen Radfahrern) erlaubt, trotz vorhandenem, benutzungspflichtigem Radweg die Fahrbahn zu benutzen.

Die Stra enverkehrsordnung (StVO) kennt jedoch keine Ausnahmeregelung von der Radwegebenutzungspflicht, die unmittelbar an bestimmte Fahrradtypen (wie z.B. Rennr der) oder an eine bestimmte Geschwindigkeit gekn pft ist. Insofern handelt es sich bei der Vermutung, dass Rennradbenutzer oder Mitglieder von Radsportvereinen pauschal von der Radwegbenutzungspflicht befreit sind, lediglich um eine (allerdings scheinbar weit verbreitete) Gro stadtlegende, die aber nicht von der StVO gedeckt ist.

Nicht jeder Radweg muss aber benutzt werden:

1) Die Benutzungspflicht ist seit der Novelle der Stra enverkehrsordnung von 1998 nur noch dann gegeben, wenn der Radweg durch ein blaues Schild (Zeichen 237, 240, 241) gekennzeichnet ist. Wo dies fehlt, darf auch bei vorhandenem Radweg die Fahrbahn benutzt werden (sogenannte „andere Radwege“ mit freiwilliger Benutzung gem. 2, Abs. 4, Satz 3 StVO).

Hintergrund dieser Regelung ist die Erkenntnis, dass baulich abgesetzte Radwege in vielen F llen ein h heres Unfallrisiko f r Radfahrer bedeuten als die F hrung des Radverkehrs auf der Fahrbahn. Auf baulich abgesetzten Radwegen kommt es vermehrt zu Konflikten mit Fu g ngern. Insbesondere an Kreuzungen und Einm ndungen besteht berdies ein hohes Konfliktpotenzial mit einfahrenden und abbiegenden Kraftfahrern, da diese durch die oft fehlende Sichtbeziehung nicht mit kreuzenden Radfahrern rechnen, und da sich auch Radfahrer wegen des subjektiven Sicherheitsgef hls, das ihnen der Radweg vermittelt, oft zu sorglos verhalten. Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber die Benutzungspflicht f r Radwege seit der StVO-Novelle an bestimmte Mindestandards gekn pft.

2) Geschlossene Verb nde ab 16 Radfahrern d rfen die Fahrbahn auch dann zu zweit nebeneinander befahren, wenn ein benutzungspflichtiger Radweg vorhanden ist (geschlossener Verband gem. 27 StVO). Dies gilt ebenfalls unabh ngig vom benutzten Fahrradtyp; eine besondere Verbandsregel f r Radrennfahrer gibt es nicht.

3) Wenn ein als benutzungspflichtig ausgeschilderter Radweg objektiv unbenutzbar ist, muss man ihn nicht befahren. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn er vereist, von Pflanzen berwuchert oder von falsch geparkten Autos blockiert ist. Auch wenn der Radweg nicht erreichbar ist (Beispiel: Liegedreirad oder Fahrradanh nger passt nicht durch eine vor dem Radweg angebrachte Umlaufsperre hindurch) muss er nicht benutzt werden. In solchen F llen darf man auf die Fahrbahn (nicht aber auf den Fu weg!) ausweichen. Das Kriterium der Unbenutzbarkeit wird zwar im Einzelfall unterschiedlich eng zu fassen sein (bei einem MTB beispielsweise anders als bei einem Rennrad); allein die Tatsache aber, dass man sein Rennrad nicht voll ausfahren kann, wird in der Regel nicht als Grund zum Ausweichen auf die Fahrbahn anerkannt. Man ist aber auch nicht verpflichtet, sofort nach einem Hindernis wieder auf den Radweg zu wechseln, sondern man darf auf der Fahrbahn weiterfahren, bis ein gefahrloses Wechseln auf den Radweg (Bordsteinabsenkung, Einm ndung) m glich ist.

4) Theoretisch sieht 46, Abs. 1, Satz 1 StVO die M glichkeit vor, dass die Stra enverkehrsbeh rden in bestimmten Einzelf llen Ausnahmen von den Vorschriften ber die Stra enbenutzung genehmigen k nnen. Interessierte Radsportler sollten sich wegen dieser Frage mit demBund deutscher Radfahrer (BDR) als dem f r den Radsport zust ndigenSportverband oder einem lokalen Radsportverein in Verbindung setzen. Adressensind auf den Internetseiten des BDR unter zu finden.

Mit dem Gewicht des Fahrrades hat die Frage der Radwegbenutzung brigens nichts zu tun: Die manchmal in diesem Zusammenhang erw hnte 11 kg-Grenze hat keine Relevanz f r die Radwegbenutzung, sondern galt f r die Ausstattungsvorschriften zur Beleuchtung: F r Rennr der bis 11 kg gab es bis zur allgemeinen Freigabe der Batteriebeleuchtung im Jahre 2013 die Sonderregelung, dass anstelle des sonst vorgeschriebenen Dynamos auch batterie- bzw. akkubetriebene Leuchten verwendet werden durften.

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Die Radwelt berichtet aktuell ber Themen rund ums Fahrrad und die Arbeit des ADFC. Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis der Radwelt 1.2014, alle frei verf gbaren Artikel und weitere Informationen.
Die Radwelt ist im Mitgliedsbeitrag des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs enthalten. .

BEWEGEN

Stadtgefl ster
Freiburg will ganz nach vorne. Im stieg Freiburg im Breisgau gleich auf Platz 2 ein. Die ko-Hauptstadt ruht sich darauf aber nicht aus. Sie fordert mit einem zehn Millionen Euro schweren Investitionsprogramm den Spitzenreiter M nster heraus. Radschnellwege, Rampen, Fahrradtunnel und eine neue Marketingstrategie sollen den Radverkehr weiter vorantreiben. Reicht das f r den Spitzenplatz?

Vater, Sohn und zwei R der
BMX statt Fu ball. An Wochenenden zieht es BMX- und Skateboard-Fans in den Mellowpark im S dosten Berlins. Die Bicycle Moto Cross-Kids der Achtziger sind heute selbst V ter und geben ihre Tricks an die S hne weiter. Kinder ohne BMX-Eltern besuchen einen Workshop. Oder sie schauen es sich gleich von den Profis ab.

Nachrichten

Expertentipp: Rad+Recht
Anhalten an Ampeln. Gr n, gelb, rot eigentlich sollen Ampeln auf einfache Weise den Stra enverkehr regeln. Tats chlich gibt es aber f r Radfahrer Grauzonen und ungerechte oder wenig eindeutige Regeln. ADFC-Mitglieder finden Urteile und ihre Fundstellen in der. Zum Einloggen einfach links Postleitzahl und Mitgliedsnummer eingeben.

TECHNIK

Trekking Light
Leicht = sinnig. Radfahren f r den Physikunterricht: Die Schwerkraft l sst sich am Berg erfahren, gezogene Bremsen erl utern die Kraftumwandlung durch Reibung, und der Windwiderstand w chst etwa im Quadrat zur Geschwindigkeit. Doch wir haben Leichteres im Sinn: Keinem physikalischen Gesetz glauben Radfahrer schneller als der Grundgleichung der Mechanik: Kraft = Masse x Beschleunigung .

Radwelt-Ritzelbande.
WANTED Clean Bike/Gesucht das saubere Fahrrad. Wenn ihr so dreckig nach Hause kommt, wie wir manchmal nach einer Regenfahrt, m sst ihr sofort in die Badewanne. Bei uns geht das nicht, wir m ssen geputzt werden. Mit Schwamm, B rste, warmem Wasser und etwas Sp li. Wenn wir sauber sind, seht ihr besser, ob was an uns kaputt ist, und wir fahren ordentlich gepflegt viel besser. Eure Ritzelbande

Was Kinder ab etwa acht Jahren an ihrem Rad selbst machen k nnen, zeigen die

Einblick: Batteriebeleuchtung
Legal leuchten. Was bereits lange g ngige Praxis war, ist seit einigen Monaten auch offiziell erlaubt: Fahrr der d rfen mit batterie- oder akkubetriebener Beleuchtung unterwegs sein. Was der Stand der Dinge und der Technik ist, zeigt der Einblick.
gibt es f r ADFC-Mitglieder als pdf-Datei. Zum Einloggen Postleitzahl und Mitgliedsnummer eingeben.

gesehen + gefahren

Expertentipp: Tech-Talk

REISEN

Kreta
Westernpfade zum Strandsaloon. Der Winter ist f r Radfahrer eine echte Saure-Gurken-Zeit, und mit der ewigen Stubenhockerei verf llt die Form. Da sinkt die Laune gemeinsam mit den Temperaturen. Die Alternative zum Winterblues hei t Kreta. .

Piemont
Sterntouren f r wache Sinne. Durch die Region Piemont im Nordwesten Italiens f hren Radtouren rund um Romano Canavese zu Burgen und Seen, an den Po und nach Turin.

G tesiegel f r Radurlauber. Neben den Sternerouten pr sentiert der ADFC eine neue Zertifizierung: die ADFC-RadReiseRegion. Auch sie bietet dem Gast Entscheidungshilfe bei der Wahl einer Urlaubsregion.

Reisenotizen

Touren-Tipps Deutschland per Rad entdecken :

Scout-Tipp

DIALOG
Prolog
Marktplatz
Blickwinkel
Fritz Frosch: Gehirngymnastik
Vorschau/Impressum


5.500 Hotels, Pensionen, Jugendherbergen, Naturfreundeh user und Campingpl tze haben sich auf die besonderen Bed rfnisse von Rad fahrenden G sten eingestellt.


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F r l ngere Touren, Alltagswege oder f rs Fitness-Training auf dem Fahrrad sollte jeder die Kleidung w hlen, die ihm am angenehmsten erscheint. Bei Wegen bis zu f nf Kilometern, die mit 20 bis 30 Minuten Fahrtzeit schon die ausreichende t gliche Bewegung bieten k nnen, ist etwa die ganz normale Arbeitskleidung schon v llig ausreichend.

Aber: Der Radfahrspa kann schnell leiden, wenn man friert oder nass wird (Regen, Schwei ) oder wenn man sich in seinem Rad-Dress nicht wohl f hlt. Wer also l ngere Wege ab acht Kilometern zur cklegt und regelm ig, auch bei schlechtem Wetter mit dem Rad in die Firma f hrt, wird sich den Kauf spezieller, nicht immer billiger Fahrradkleidung berlegen. Achten Sie darauf, die Wahl Ihrer Kleidung den Wetter- und Fahrtbedingungen anzupassen.

Dazu einige Anregungen: Helle Kleidung in auff lligen Farben erh ht die Sichtbarkeit im Stra enverkehr. Baumwolle ist als Funktionskleidung nicht sinnvoll, da sie den aufgesogenen Schwei nur sehr schwer wieder abgibt. Kunstfasern nehmen den K rpergeruch zwar schneller an, trocknen aber sehr rasch nach dem Auswaschen.

Gute Radjacken haben unter anderem einen verl ngerten R cken, vorgeformte Ellenbogen, eine Kapuze und rutschfeste B ndchen. Zum Schutz vor N sse sollten die N hte verklebt und Taschen sowie Rei verschl sse mit berlappenden Abdeckleisten versehen sein.

Hosen und Shirts sollten in jeder Fahrposition gut passen und bequem sein vor allem Beinkleider d rfen im Sitzbereich nicht zum Wundreiben f hren. Hosenbeine d rfen nicht in die Kette und weite R cke nicht in die Speichen geraten. Immer mehr Hosen und Hemden kombinieren den Freizeit-Charakter mit praktischen Details wie abnehmbaren Hosenteilen oder rmeln, Innenslips mit Sitzpolstern oder kleinen Taschen.

Neben winddichten M tzen, die auch unter Helmen getragen werden k nnen, bieten sich so genannte Schlaucht cher aus Mikrofaser als Allround-Kopfbedeckungen an. Diese textilen Verwandlungsk nstler sind je nachdem, wie man sie dreht und wendet entweder M tze, Stirnband, Sturmhaube oder Kopftuch.

Oft reichen d nne, Wasser abweisende Handschuhe aus. Jenseits des Gefrierpunktes jedoch brauchen die Handw rmer zus tzlich ein isolierendes Futter. Wichtig ist, dass die Beweglichkeit der H nde erhalten bleibt und es keine Probleme beim Bremsen oder Schalten gibt. Polsterungen an den Innenseiten sorgen f r einen bequemen Griff und f r zus tzliche D mpfung.

Die Schuhe schlie lich sollten leicht sein und eine feste Sohle haben ein paar fester Allround-Schuhe reicht eigentlich aus. F r l ngere Fahrten haben sich Klickpedale und Schuhe mit passender Bindung bew hrt.

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Seit 1. April 2013 gilt die Neufassung der Straßenverkehrs­ordnung (StVO). Hier finden Sie Hintergrundinformationen und weiterführende Links sowie Infos zur Verwaltungsvorschrift zur StVO von 2009.


Wesentliche Grundlage für die Anwendung der Straßen verkehrs ordnung (StVO) durch Planer und Verwaltungen sind die Verwaltungsvorschriften zur StVO (VwV-StVO).


Die StVO-Novelle 1997 brachte für den Radverkehr wichtige Änderungen. Hier finden Sie dazu ADFC-Handreichungen sowie Hinweise der Forschungsgesellschaft für das Straßen- und Verkehrswesen (FGSV).


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Die Fette im K rper sind neben den Kohlehydraten unsere wichtigsten Energiespeicher. Doch wer viel im Sitzen und ohne regelm ige k rperliche Anstrengung arbeitet, verbrennt zu wenig davon. Wer allenfalls an kurzfristige Belastungen gew hnt ist, muss sogar erst wieder trainieren , seine Fettreserven als Energiequelle anzuzapfen und das geht am besten per Rad.

Heutzutage nehmen wir meistens viel mehr an Fetten durch die Nahrung zu uns, als der K rper berhaupt ben tigt. Wer den ganzen Tag sitzt, und auch in der Freizeit oder auf seinem motorisierten Arbeitsweg keine Ausgleichs-Bewegung hat, sollte eigentlich nicht mehr als 2.000 kcal t glich aufnehmen.

Hinzu kommt, dass etwa ab dem 30. Lebensjahr der K rper verst rkt Muskulatur zu Fettgewebe umbaut (pro Jahr ungef hr ein Pfund) die Leistung der Muskulatur und ihre F higkeit, ihrerseits Fett zu verbrennen, sinken. Wie viel K rperfett zuviel ist, l sst sich mit dem so genannten Body Mass Index bestimmen. berschreitet dieser einen Wert von 25, so droht bereits bergewicht und ein erh htes Gesundheitsrisiko. Jeder f nfte Deutsche leidet darunter.

Eine zu gro e Zufuhr von Fetten kann den Fettstoffwechsel st ren und f hrt zu Krankheiten wie Arteriosklerose, Fettleibigkeit, Bluthochdruck oder zu berh hten Cholesterinwerten ( ber 250 mg/dl). Wer sportlich aktiv ist, bei dem steigt das gute HDL-Cholesterin, das als Schutzfaktor vor Herz-Kreislaufkrankheiten gilt. Das gef hrliche LDL-Cholesterin verantwortlich f r die Verkalkung der Blutgef e wird hingegen abgebaut.

Leichtes Radfahren verbraucht rund vier bis f nf Kalorien pro Minute doch die eigentliche Wirkung zeigt sich vor allem im Langzeit-Effekt. Durch Radfahren , glauben die Experten der Deutschen Sporthochschule K ln, wird nicht nur der Organismus trainiert, auf seine nahezu unersch pflichen Fettreserven zur ckzugreifen . Daneben zeige sich auch eine unmittelbare, positive Beeinflussung des Fettstoffwechsels.

Bei leichter Rad-Aktivit t mit 50-75 Prozent der maximalen Sauerstoffaufnahme werde insbesondere der wichtige Fettstoffwechsel trainiert , hei t es. Durch m glichst lange Belastungszeiten 45 bis 60 Minuten im Sattel, auch auf einer moderaten Radtour werden zun chst die Kohlenhydrate verbrannt, bevor sich der K rper endlich an die Fettreserven heranmacht. Ein Wert von 60 bis 70 Prozent der maximalen Herzfrequenz ist dabei f r das Training des aktiven Fettstoffwechsels optimal.

Denn wichtig ist, dass das velomobile Ausdauertraining im aeroben Bereich stattfindet: Fettverbrennung braucht Sauerstoff wer zu schnell radelt, und dabei aus der Puste kommt, verbrennt weniger Fett.

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Neuartige Fahrradcodierung durch einzelne Polizeibehörden
Die Fahrradcodierung dient dazu, gestohlene Fahrr der zu ihren Besitzern zur ckzuf hren und potentielle Straft ter von einem Fahrraddiebstahl abzuhalten. Der ADFC setzt seit vielen Jahren auf die besonders sichere Codierung durch Eingravieren in den Fahrradrahmen. Die individuell eingravierten Buchstaben und Zahlen ergeben sich aus dem Codiersystem EIN (Eigent mer-Identifizierungs-Nummer), das die Innenministerkonferenz der L nder 1997 den Polizeibeh rden der L nder empfohlen hat. Auch die Polizei verwendet deshalb dieses System.

Diese Art der Codierung erfordert handwerkliches Geschick und einen hohen Zeitaufwand. Deshalb gehen in j ngster Zeit einzelne Polizeibeh rden dazu ber, R der durch Sicherheitsaufkleber mit einer fortlaufenden Nummer zu kennzeichnen. Die Zuordnung eines Fahrrads zum Eigent mer ist dann nur ber eine Anfrage an eine Datenbank m glich, in der diese Nummer und die zugeh rigen Personendaten erfasst sind.

Generell ist gegen eine Codierung mittels geeigneten Klebeetiketten nichts einzuwenden, da sie den Arbeitsaufwand vermindert und zu einer weiteren Verbreitung der Fahrradcodierung beitragen kann. Kritisch bewertet der ADFC, dass diese neuen Verfahren nur mit einer Datenbank im Hintergrund funktionieren, die laufend gepflegt werden muss. Au erdem verwendet jede Polizei ihr eigenes Codiersystem, und die einzelnen Datenbanken sind nicht miteinander vernetzt. Solche Insell sungen werden z. B. in Neuss, Bremen/Oldenburg und Leipzig angewandt oder vorbereitet. Eine Abstimmung innerhalb der L nder oder bundesweit ist nicht erkennbar.
Spontane Verdachtskontrollen durch die Polizei sind mit dem vom ADFC empfohlenen und eingesetzten EIN-Code schon durch die enthaltenen Initialen des Eigent mers jederzeit auf einen Blick m glich. Die Codierung mit vorgefertigten Aufklebern erfordert dagegen immer eine umst ndliche Anfrage an eine Datenbank im eigenen oder sogar in einem fremden Polizeibezirk, was Kontrollen und die Zuordnung von gestohlenen R dern hemmt. Auch spricht sich der ADFC im Hinblick auf den geltenden Beschluss der Innenministerkonferenz vom 30. Juni 1997 gegen uneinheitliche Insell sungen aus.

Entscheidend ist aber, dass die ADFC-Codierung Vorteile gegen ber jedem Datenbanksystem bietet. Daran ndert auch die Tatsache nichts, dass der ADFC inzwischen den EIN-Code auf einem Klebeetikett als Alternative zur Gravur anbietet.

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Grundregeln So sichern Sie Ihr Fahrrad am besten mit ein paar Grundregeln zu mehr Sicherheit

Nur kurz das Fahrrad abstellen, schnell in die B ckerei huschen – und ehe man die Bestellung in den H nden h lt, ist das Fahrrad auch schon weg.

Oft reichen wenige Sekunden der Unachtsamkeit, und Fahrraddiebe nutzen die Gunst des Augenblicks. Doch nicht immer ist es nur Gelegenheit, die Diebe macht. Nat rlich gibt es auch Langfinger, die den Fahrradklau gezielt planen. Wichtig ist daher, einige Tipps beim Abschlie en des Fahrrads zu beachten. Hier eine Checkliste:

ANschlie en statt nur ABschlie en. Schlie en Sie Rahmen sowie Vorder- und Hinterrad des Fahrrads an einen festen Fahrradst nder oder an fest verankerte Gegenst nde an auch wenn Sie es nur kurz alleine lassen. Das Objekt sollte hoch genug sein, damit man das Fahrrad nicht einfach mitsamt Schloss dar berheben kann. Voraussetzung ist nat rlich . ffentlichkeit. Stellen Sie Ihr Velo nicht an einsamen Pl tzen oder uneinsehbaren Stra en ab. Diebe wissen um die Vorteile unbeobachteter Pl tze.Geschlossene R ume. Zuhause steht das Rad am besten angeschlossen im eigenen Keller oder in speziellen, abschlie baren Fahrradboxen.Abstellanlagen. Der ADFC testet verschiedene Anlagen. Bei den mit dem G tesiegel lassen sich Vorderrad und Rahmen mit einem Schloss am St nder sichern. Au erdem rollt das Rad nicht weg auch nicht im beladenen Zustand.Einzigartigkeit. Individuelle Merkmale machen Ihr Fahrrad unverwechselbar und sch tzen vor Diebstahl – der Dieb wird es schlechter los.Codierung. Nutzen Sie die M glichkeit der , sofern Sie in Ihrer Gemeinde, beziehungsweise Ihrem Wohnort angeboten wird.Fakten. Notieren Sie alle wesentlichen Informationen Ihres Fahrrades wie Rahmennummer, Fabrikat und besondere Merkmale in einem Fahrradpass. Sie erhalten ihn bei Ihrem Fahrradh ndler, der Polizei oder Ihrer Versicherung.Unberechenbarkeit. Wer sein Fahrrad immer am gleichen Standort anschlie t und es dort ber Stunden stehen l sst, gibt Dieben n tzliche Informationen, wann sie sich ungest rt an ihre Beute heranmachen k nnen. fter mal den Mast wechseln, beugt vor.

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